Onpage-Optimierung

Suchmaschinenfitness für Websites

Onpage-Optimierung macht Webseiten fitter für Google und andere Suchmaschinen.Während Content-Marketing sich darauf konzentriert, Inhalte zu produzieren die Bedarfe zielorientiert decken, bereitet Onpage-Optimierung eben diesen Content inhaltlich, strukturell und technisch auf.

Onpage Optimierung: Vitaminkur für den Content

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Benefits

Die Onsite-Aufbereitung der Inhalte wirkt einerseits wie eine Vitaminkur für die Crawlability der Seite (technischer Aspekt). Darüber hinaus fungiert sie zudem als Bindeglied zwischen dem Bedürfnis der Nutzer und den präsentierten, bzw. verfügbaren Lösungen (dem Inhalt).

Des Weiteren hat sie zum Ziel, Inhalte strukturell zu verfeinern. Damit sorgt die Onpage-Optimierung (auch Onsite-Optimierung genannt) für einen perfekten und logischen Aufbau des gesamten Contents.

Ein weiteres Aufgabengebiet der Onpage-Optimierung im weiteresn Sinne ist es, den Content für die Leserschaft so zu optimieren bzw. aufzubereiten, dass dieser optimal gescreent, verstanden und vom Nutzer konsumiert werden kann. Gute Onpage-Optmierung schließt sich damit direkt an die redaktionelle Arbeit (die Produktion / Kreation des Contents) an, bzw. ist idealerweise unmittelbar an diesem Prozess beteiligt.

Analyse

Eine gute Webseite, bzw. Landingpage dient keinem Selbstzweck. Im Rahmen der Produktion des Inhalts, des Content-Marketings, sollten man genau wissen, weshalb man ausgerechnet diesen Inhalt für diesen Kanal in ausgerechnet dieser Form produziert. Der Produktion vorgelagert ist die Definition von Zielen und die Bestimmung der Zielgruppe(n).

Um für eine nachhaltige Sichtbarkeit von Inhalten zu sorgen, wird eine entsprechende Position in den Rankings der Suchmaschinen für bestimmte Suchphrasen der Nutzer angestrebt. Während sich das Content-Marketing also primär mit der Frage nach dem optimalen Inhalt für eine bestimmte Zielgruppe stellt, widmet sich die Onpage-Optimierung intensiv der Frage der Zusammenführung von Nutzer und Inhalt. Wie artikuliert der Nutzer seinen Bedarf? Wie lauten die Schlagworte, mit denen er den Bedarf umreißt?

Bei der Identifikation, bzw. Definition entsprechender Keywordsets kommen verschiedene Techniken und Tools zum Einsatz:

  • Keyword-Research Tools
  • Brainstorming und Befragung
  • Ad hoc Trafficanalyse
  • etc.

Keywords sind das Salz in der SEO-Suppe. Hieran hat sich nichts geändert. Darüber hinaus ist es im heutigen Marktumfeld jedoch unabdingbar Inhalte so zu gestalten, dass Konsumenten nicht nur auf einer Seite landen sondern deren Inhalt auch tatsächlich konsumieren („one click fits“). Ist dies nicht der Fall, werden Inhalte in der Suchmaschine sukzessive nach hinten rutschen. Schlimmstenfalls andere Inhalte gleich hinterher. Dem Verständnis der Suchmaschine folgend zurecht. Denn in diesem Fall scheinen die Inhalte nicht geeignet, ein definiertes Problem (Kauf, Information, Unterhaltung) zu lösen.

Inhaltliche Optimierung

Die inhaltliche Optimierung umfasst die Gestaltung von Überschriften, Zwischenüberschriften, das Wording der Texte, das Schriftbild und die allgemeine Struktur des Inhalts. Des Weiteren fällt hierunter die Optimierung der internen Linkstruktur, die Integration diverser Medien wie Bilder, Videos, Grafiken, etc. sowie die nutzungsgerechte Aufbereitung, bzw. Ausgestaltung all dieser Elemente (Usability).

Technische Optimierung

Die technische Optimierung kümmert sich weitestgehend um die für den Nutzer nicht direkt sichtbaren Elemente der Seite. Hierunter fällt etwa die Behebung einer Vielzahl potenzieller Barrieren der Crawlability, die Pflege und Ausgestaltung von Meta-Angaben, die Optimierung der Ladezeit und damit der allgemeinen Website-Performance.

Unbedingt zu beachten ist hierbei zudem

  • die Vermeidung doppelten Contents durch Anwendung entsprechender Techniken wie Canonical Tags
  • die Analyse des Indexierungsstatus der Webseite unter Verwendung entsprechender „index“ / „noindex“ Anweisungen
  • die fallweise Etablierung sauberer 301-Redirects bei Änderung der Seitenstruktur / URL-Struktur sowie die Identifikation potenzieller Weiterleitungsketten (Redirect-Chains)
  • die Verwendung von Sitemaps zwecks Steigerung der Crawlability der Webseite

Set-it-and-forget-it?

Wie die Suchmaschinenoptimierung an sich, so ist auch der Teilbereich der Onpage Optimierung kein Gebiet, das einmal gepflügt, mit Saat bestückt und dann auf ewig abgeerntet werden kann. Um dies zu verstehen muss man sich nur das Ziel einer jeden Landingpage vor Augen halten: Dem User eine spezifische und optimale Problemlösung (Information, Kauf, Unterhaltung) bieten. Alleine vor diesem Hintergrund wird klar, dass Landingpages fortlaufend zu überarbeiten und anzupassen sind.

Es gibt aber noch mindestens ein weiteres, äußerst stichhaltiges Argument für eine fortlaufende Optimierung. Auch ein Experte kann niemals von vorn herein und abschließend wissen, welche Struktur einer Landingpage die optimale ist. Stetes Testen gehört zur Onpage-Optimierung wie die App zum Smartphone. Fortlaufende Tests (A/B-Tests) sollten erfolgen, die zu einer steten Verbesserung der inhaltlichen Aufbereitung sorgen und damit zu einer geringeren Absprungrate, einer höheren Verweildauer und schlussendlich zu einer gesteigerten Zufriedenheit der Besucher. Genau diese Zufriedenheit muss eine gute Onpage Optimierung ebenso anstreben, wie die Zufriedenheit von Suchmaschinen.