2011-02-02 00:00
| Kurz gesagt: |
Ende Januar kündigte Google eine Änderung des Algorithmus an. Hierdurch soll qualitativ minderwertiger Content und insbesondere doppelter Content noch besser aus den vordersten Suchergebnissen verbannt werden. |
Filter, welche schlechte Suchergebnisse in den SERPs (Suchmaschinenergebnisseiten) nach hinten schieben sollen, sind so alt wie Google selbst. Aber kein Filter wird wohl jemals ganz ausgereift sein, bzw. jeder Filter muss sich immer wieder auf neue Gegebenheiten (die Gegenseite bleibt auch nicht untätig) einstellen.
Seiten minderer Qualität müssen aus Sicht von Google und jeder anderer Suchmaschine in den Hintergrund rücken. Hierzu gehören insbesondere auch Seiten, welche entweder aus kopierten Inhalten einer oder weniger Seiten (manchmal sogar komplett ohne eigene "Zusätze") oder komplettem Unsinn im Sinne von klassischem Kauderwelsch bestehen. Vielleicht ist Ihnen das auch schon einmal wiederfahren. Sie klicken auf einen der obersten Treffer bei einer Suchanfrage und erhalten etwa Folgendes: "Jochen K. Autohaus geschneit nicht wieder? Mehr Versicherungen haftpflicht gestern noch. Aber Haftpflichtversicherungen Rost und Schäden, ...". Würden solche "Treffer" aus den Suchergebnislisten nicht verjagt werden (wobei obiges Beispiel sicher einen Extremfall darstellt) würden sich die User über kurz oder lang eine andere Suchmaschine suchen - das Aus für Google. Da es in letzter Zeit mehr und mehr Beschwerden hierüber gab wurde Google aktiv. Ende Januar 2011 kam es zu einer Anpassung des Algorithmus.
Es ist nachvollziehbar, dass derartige Änderungen im Suchalgorithmus einer Suchmaschine einiges durcheinanderbringen. Man kann davon ausgehen, dass die Effekte größtenteils logischerweise gewünscht sind. Teilweise wird es aber auch unerwünschte Auswirkungen geben. Am 28. Januar hat Matt Cutts (Google's Qualitätshüter Nummer 1) in seinem Blog die Änderungen des Algorithmus angekündigt ("Algorithm change launched")- sicherlich nicht ohne Hintergedanken. Auch Google und Matt Cutts betreiben SMM (Social Media Monitoring). Die Kommentare hinsichtlich unerwünschter Herab- bzw. Heraufstufungen werden sicherlich für das interne Qualitätsmanagement genutzt um letztendlich die gewünschten Effekte und nur diese beobachten zu können.